Wie ein CO2-Ausgleich – nur für Tierwohl.
Ziel: Tierleid pro eingesetztem Euro maximal reduzieren.
1. Wie es funktioniert
In der Mensa, im Restaurant oder bei Einladungen hat man keine Wahl über die Haltungsform. Und im Supermarkt oder beim Haustierfutter zahlt man für Bio absurde Aufpreise, weil bis zu 75 % des Mehrpreises in getrennte Logistik, Kleinchargen, Verpackung und Handelsmargen fließen statt zum Tier.
Ersetzen statt Separieren: Wir bezahlen regionale Zerlegebetriebe (die sonst nur Stufe 1 & 2 verarbeiten) dafür, Fleisch aus höherer Haltung einzukaufen und ohne Label als normale Standardware zu verkaufen.
Echte Verdrängung: Da das Fleisch als Stufe 1/2 in den Markt geht, ersetzt es 1:1 Billigfleisch und erzeugt direkte Nachfrage bei besseren Höfen.
5x–8x günstiger: Du zahlst nur die reine Produktionskostendifferenz (~0,60–1,20 €/kg im Großhandel statt 6–12 €/kg Aufpreis im Einzelhandel).
2. Welche Haltung wir finanzieren (Stufe 3 & 4 statt Bio)
Bei Bio (Stufe 5) fließen ~65 % des Aufpreises in Bio-Futter (Ackerbau ohne Kunstdünger), was dem Tier im Stall kaum hilft. Wir investieren 100 % in die Lebensbedingungen:
Schweine → Stufe 4 (Auslauf/Weide): Bis zu 100 % mehr Platz, Stroh und dauerhafter Auslauf ins Freie – ohne den teuren Bio-Futter-Aufschlag (~1,00 €/kg).
3. Kosten & Rechenbeispiele
Mensa & Restaurant (5 €/Monat): Ersetzt ca. 5 kg Fleisch pro Monat. Das entspricht ungefähr 30 Mahlzeiten mit je 150 g Fleisch.
Katzenfutter (5 €/Monat): Gewohntes Futter behalten (kein Stress mit wählerischen Katzen) und ~5 kg Fleisch/Monat ausgleichen – statt +55 €/Monat Aufpreis für Bio-Katzenfutter.
Hundefutter (10 €/Monat): Gewohntes Futter behalten und ~10 kg Fleisch/Monat ausgleichen – statt +80 €/Monat Aufpreis für Bio-Hundefutter.
4. Transparenz (Geplante Aufteilung bei 5 €)
4,60 € (92 %): Direkt in die Fleisch-Preisdifferenz (alle B2B-Einkaufsrechnungen werden hier veröffentlicht).